Wochenrückblick KW2/2017

Da habe ich diese Woche doch ganz galant den Mittwochsbeitrag verschwinden lassen…ups! Die Woche ging wieder schneller rum als gedacht und war wild. Dienstagabend haben wir eine Blautanne via nebenan.de Kontakt gerettet, die sonst auf den Müll gelandet wäre. Komisch, einfach bei fremden Menschen zu klingeln. Aber irgendwie auch nicht.
Und am Freitag war ich in der S-Bahn auch noch Ersthelfer, weil ein junger Mann eine Panikattacke hatte. Das hängt mir immer noch ein bisschen nach.
Aber bevor ich wieder aufs Sofa verschwinde und mich mit Wörtern zudecke (habe ja keinen Schnee, der mich zudecken könnte), erstmal ein paar interessante Links zum Kuchen:

Welche Digitalisierung wollen wir eigentlich? Gute Frage! Hier schon mal ein Schaubild zum Grübeln.

Passend dazu wird bei der EU auch schon überlegt, wie das mit AIs zu handhaben ist. Braucht es einen KillSwitch? Kann man die Asimovschen Gesetze der Robotik wirklich gebrauchen?

Im Zeit Magazin ist ein Interview mit William Gibson, das sehr lesenswert ist.

HAL aus „2001“ spricht mit Samantha aus „Her“ – ziemlich cool geschnitten.

Über Share Economy und Vertrauen

Bitte was? digitale Fettsucht?!

“If you can describe your job, it can be automated”

Ameisen könnten dabei helfen, Antibiotika Resistenz zu bekämpfen. Sind Ameisen nicht super?

Ende Februar endet in Schweden das Experiment zur 30 Stunden Woche. Das klingt jetzt alles ziemlich gut.

Roboteraction und Dubstep in einem Film? Dabei!

Das wars schon. :)

Wochenrückblick KW1/2017

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Die erste Woche des Jahres ist um, Zeit für eine kurze Pause! Mal sehen was sich so im Netz angesammelt hat:

Okay…also…das…ist..hahahahahahah! oh man.

Habt ihr bestimmt schon gesehen, aber die „Most stunning space photos of 2016“ sind einfach total sehenswert und kann man sich ruhig noch mal geben.

21 Erfindungen, die die Welt für einige sicherlich besser machen. Tolle Liste!

Die Reise einer Plastiktüte. Übrigens ne tolle Seite. Speichert die gleich mal ab, denn da gibts jede Menge Filme, falls euch mal langweilig ist.

Diese fliegenden Pinguine sind irgendwie schön. Aber die fliegenden Robo-Quallen find ich besser.

Das Schönste, was ich diese Woche gesehen habe, ist übrigens „Moiré“. Vollbild an!
…mmh..oder doch das hier? Ich kann mich nicht entscheiden, es ist alles so seltsam schön. <3

Hallo 2017!!!

Willkommen im neuen Jahr! Ich finde immer, dass das neue Jahr wie frischgewaschene Wäsche riecht. Das Gefühl, wenn man in ein frischbezogenes Bett steigt. So ist das neue Jahr. Und ich freu mich tierisch drauf, weil 2016 gut zu mir war. Es war so gut, dass ich am liebsten mein Jahresmotto „Masterteacher“gar nicht aufgeben wollte. Nun, muss ich auch nicht. Weil mir mein neues Motto auch wieder wie durch Zauberhand in den Kopf gesteckt wurde.

Mein neues Jahresmotto für 2017 heißt „Ubuntu“.

2016 war eine Zeit der Nabelschau, des Sich-Entdeckens. 2017 will ich das ein bisschen mehr nach Außen tragen; Gemeinsinn erforschen und gemeinsam mit anderen Dinge anpacken, die ich alleine nicht machen kann oder würde.
Desmond Tutu erklärt das Prinzip so:

„Ich brauche dich, damit ich ich sein kann. Du brauchst mich, damit du du sein kannst.“

Das finde ich ziemlich einleuchtend und spannend. Aber auch für mich als Intro ziemlich schwierig. Jedenfalls kam der Aspekt mit „den anderen“ letztes Jahr ein bisschen zu kurz für meinen Geschmack, deshalb erschien es mir richtig, den „Masterteacher“ in ein „Ubuntu“ zu verwandeln.
Es ist erstaunlich, wie mir diese Mottos zufliegen. Im Herbst dachte ich noch daran, ein Philosophie-Projekt für 2017 zu planen, weil mir Hannah Arendt so gut gefiel und ich früher auch schon viel Philosophie gelesen habe. Dann entdeckte ich das Wort im Buch „Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober und wusste sofort: DAS IST ES!

Bam! Obwohl ich dieses Jahr kein Leseprojekt habe, kann ich mir doch den einen oder anderen Philosophie-Schmöker gönnen :D

Und jaa, bestimmt hast du bei dem Wort an die Software denken müssen. Das passt auch, denn ich will mich in diesem Jahr auch ein bisschen mehr mit Technik auseinandersetzen. Ich liebe Science-Fiction-Filme und gucke mir gerne Technikvideos an, aber mich selbst mal länger mit einen Computerproblem beschäftigen? Nö, keine Geduld.
Der Minimalist in mir hat etwas gegen komplizierte Dinge, deshalb tendiere ich eher dazu, Technik zu verweigern. Ich will keine Touch-Lampe, ich will einen einfachen Lichtschalter. Ich will keinen Kühlschrank programmieren, ich will ihn nur öffnen und mein Essen rausholen. Dazu braucht es keine Software. Und ja, bis letzten August hab ich noch Nachrichten mit meinem Zeigefinger getippt, weil mir das mit den Daumen einfach nie gezeigt wurde.
Aber gut. Digitalisierung ist in aller Munde, die Zukunft steht vor der Tür und bevor ich den Anschluss komplett verliere, werde ich mich dieses Jahr mal ein bisschen bemühen.
Ich will Programmieren lernen und einen Roboter bauen. Vielleicht auch mal bei der Codeweek mitmachen oder bei einer Cryptoparty. Mal sehen, was sich alles vor mir auftut.

Für den Januar selbst habe ich mir außer regelmäßigem Schwimmen nichts vorgenommen, da ich viel Besuch bekomme und damit meine Freizeit schon ausgefüllt ist.

Was ist dein Jahresmotto? Was wünscht du dir für 2017?

Falls du einen Blogbeitrag darüber geschrieben hast, verlink ihn mir bitte. Ich liebe sowas zu lesen!!

Tschüss, 2016!

Doch keine Lust auf einen Wochenrückblick. Ich will mir lieber nochmal 2016 angucken, auch wenn viele denken: „Oh Gott, lass das Jahr endlich vorbei sein!“.
2016 war wirklich ein sehr heftiges Jahr für mich. Es ist rasend schnell vorbeigegangen und auch gesellschaftlich betrachtet sind einige krasse Sachen passiert, die mich sehr überrascht und verängstigt haben (Brexit, Türkei, Trump). Und trotzdem lächle ich und stimme nicht ein in dieses kollektive „2016 war ein Scheißjahr!“

Das mag euch vielleicht ein bisschen seltsam vorkommen, da ich dieses Jahr meine Mutter beerdigt habe.
Ich war auch ziemlich oft krank, und einige meiner Vorhaben, die ich gerne gemacht hätte, klappten nicht und zwischendurch gabs auch mal ein paar Katastrophen, die auch nicht hätten sein müssen. Ich hätte also allen Grund dazu, 2016 kacke zu finden.

Aber durch den Tod meiner Mutter habe ich etwas entdeckt, dass mir niemand mehr nehmen kann und das stimmt mich so dermaßen froh und glücklich, dass ich bald Glitzer furze.

Ich kann nicht genau beschreiben, was es ist, aber es fühlt sich so an, als hätte ich einen goldenen Anker in mir gefunden, der mich am Boden hält, damit ich mit dem Kopf im Weltall (oder in der Zukunft) sein kann.

Durch mein Biografie-Projekt konnte ich das ganze Jahr über sehr viel über mich lernen, was mich enorm weitergebracht hat.
Ich habe nicht mehr so viel Angst. Ich bin stolz auf alles, was ich dieses Jahr geleistet habe. Ey, ich hab sogar mal wieder ne Woche ohne Essen ausgehalten – einfach so! Diese Wiederentdeckung meiner eigenen Willenskraft kommt mir wie Magie vor. Ich habe einige Sachen, die ich mich früher nicht getraut hätte oder die mich deprimiert haben, selbst und ganz alleine geschafft. Ich bin mir selbst zum guten Freund geworden, habe mich auf die Suche nach meinen Werten gemacht, die mich seitdem ganz klar durch den Tag tragen und ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen, die mich inspirieren.
Sich selbst akzeptieren ist nicht immer ganz einfach, aber sobald man mal anfängt damit, es überhaupt zu beschließen, gehts irgendwie voran. Hätte man mir auch mal sagen können. Gut, das mit den Sozialen Medien is noch ein Problem, aber auch daran arbeite ich :D Die kleinen Schritte zählen.

Tja, was noch? Eigentlich nichts. Ich freue mich auf die Zukunft.

Guten Rutsch!

Gesehen im Dezember

Filme und Serien, die ich gesehen habeSchwupp, noch kurz vor Schluss schnell noch meine Gesehen-Liste – viel war es nicht!

Luke Cage
Luke Cage, der Power Man, gerät in Harlem zwischen die Fronten. Doch das lässt er sich nicht von Gangsterboss Cornell „Cottonmouth“ gefallen. Er räumt auf. Doch dann taucht plötzlich ein Irrer auf, der ihn verletzen kann…
Fazit: Durch die ersten 3 Folgen musste ich mich wirklich durchquälen und hätte fast schon aufgegeben, aber dann BOOM! Danach hab ich gesuchtet. Die Frauencharaktere gefielen mir richtig gut. Der kleine Nod zu den Origins der Comicfigur ließ mich regelmäßig wie so eine Idiotin vorm Fernseher klatschen. :D Also kann man ruhig anschauen.

Man on Wire
Dokumentarfilm über Philippe Petit, der 1974 über ein Seil zwischen den Türmen des World Trade Centers getanzt ist.
Fazit: Inspirierend, verrückt, illegal, total toll und sehenswert. Ein Mann, seine Freunde, eine fixe Idee und die Lust auf Blödsinn. Wow. Allerdings frage ich mich, wie seine Geschichte nach dem 11. September weiterging…

Blondinen bevorzugt
Die Showgirls Dorothy und Lorelei vertragen sich super, sind aber ganz schön unterschiedlich. Lorelei will möglichst schnell und reich ihren Freund Gus in Paris heiraten, also machen sie sich gemeinsam per Schiff auf den Weg. Doch Gus‘ Vater traut dem Showgirl nicht und setzt Detektiv Ernie auf die beiden an, um herauszufinden, wie ernst es Lorelei wirklich ist…
Fazit: Howard Hawks hat einfach saugute Filme gemacht. Deshalb sind sie Klassiker! Mit diesem Wortfeuerwerk und den beiden Augenweiden Monroe und Russel kann man eh nix falsch machen.

Das wars schon! Kein Star Wars, kein Assasins Creed, kein gar nix! Dafür zu viele Weihnachtsfeiern :D

Was hast du dir angesehen?

Gelesen im Dezember

Ups, da ist mir schon wieder das Datum durcheinander geraten. Aber vermutlich ist euch das gar nicht aufgefallen. Es gab zumindest nirgends Beschwerdebriefe!
Also der Beitrag wird nich lang. Ich hab gar nicht viel gelesen…

Gregs Tagebuch, Band 11: Alles Käse! von Jeff Kinney
Gregs Mutter will, dass er sich ein Hobby sucht, damit er seinen Horizont erweitert. Er testet sich als Horrorfilmregisseur und als Mitglied der Schulband. Mit eher mäßigem Erfolg.
Fazit: Dieser Band hat mir tatsächlich besser gefallen, als die letzten beiden. Aber eigentlich isses egal. Es ist einfach wirklich sehr unterhaltsam. Und Kinder denken, man is voll cool :D

„We love code! – Das kleine 101 des Programmierens“ von Julia Hoffmann und Natalie Sontopski
Die beiden Autorinnen sind Geisteswissenschaftlerinnen und haben sich das Coden selbst beigebracht. In dem Buch teilen sie ihre Erfahrungen begeistert mit. Nebenbei werden Fachbegriffe erklärt, interessante Persönlichkeiten vorgestellt und ein paar Ideen für einen eigenen Coding-Workshop beschrieben.
Fazit: sehr eigenwillig und witzig geschrieben, fast so, als würden einem gute Freundinnen etwas übers Programmieren erzählen. Super Einsteigerlektüre für alle, die sich mal mit dem Thema Programmierung auseinandersetzen wollen. Lesenswert! Wirklich sehr niedrigschwellig und leicht zu lesen. Auch perfekt für Mädels im Teenie-Alter, die sich für MINT-Berufe interessieren. Die Aufmachung des Buches gefiel mir auch sehr gut.

„Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami
In 11 Kapiteln erzählt Murakami vom Leben eines Schriftstellers, dem Leben im Ausland, lästert über Literaturpreise und fragt sich, welche Figuren er auftreten lassen soll.
Fazit: ne richtige Autobiografie gibts ja (noch) nicht von ihm, aber das kommt schon ziemlich nah dran. Ein Muss für alle Murakami Fans.

Das wars schon. Zu mehr bin ich nicht gekommen.

Was hast du gelesen? Lagen unterm Weihnachtsbaum Bücher? Welche?

Blogpause + Frohe Weihnachten!

Frau DingDong wünscht Frohe Weihnachten und macht Blogpause

Ihr Lieben!
Ich vertschüsse mich in eine Mini-Blogpause und wünsche euch ein fröhliches Weihnachtsfest, sofern ihr das überhaupt feiert und ansonsten entspannte Feiertage mit vielen besonderen Momenten, guten Filmen, leckerem Essen und vielen Witzen. Denkt auch über Verdauungsspaziergänge nach, ok? :D

Die Blogpause fängt am 22.12. und endet am 27.12.
Vermutlich gurke ich auf Twitter oder Instagram rum, weil ich ein kleiner Suchti bin. Vielleicht aber auch nicht.
Am 28.12. gibts meine gesehen/gelesen Liste, am 31.12 noch einen Wochenrückblick (glaub ich) und dann ist das Jahr auch schon um!

Also, habt ne schöne Zeit! bis bald,
eure
FDD

Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe

Wir erinnern uns: Mein Jahresmotto heißt dieses Jahr „Masterteacher“ und dazu gab es auch ein Leseprojekt mit Biografien, Tagebüchern, Erinnerungen und Briefen. Als Mini-Ziel habe ich beschlossen, mir selbst im Tagebuch 52 Fragen über mich selbst zu stellen, damit am Jahresende sowas wie eine Autobiografie herauskommt. Das ist natürlich ein bisschen hochtrabend, weil ich ja noch so jung bin und nicht sooo viel erlebt habe, dass es zu einem Buch taugen würde, aber ich wollte mich mit Fragen ein bisschen entlang hangeln, damit ich den Faden nicht verliere.
Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe | Frau DingDongs Leben.
Diese Nabelschau war furchtbar anstrengend und hat mich manchmal ganz schön runtergezogen. Aber: Ich habe mich dadurch sehr viel besser kennengelernt und ich habe das Gefühl, dieses Jahr persönlich richtig gewachsen zu sein.
Dabei halfen mir viele liebe nette Herzensmenschen, die ich kennenlernen durfte und immer noch kennenlerne. Masterteacher gibts genug, jeder ist das. Man muss sich nur mal jemanden genauer anschauen und Gespräche sehr bewusst führen.

Ich mochte es, wie sich beim Lesen von dicken Biografien ein rundes Bild eines mir unbekannten Menschen formt. Ich kann dadurch sein/ihr Leben in einem Zusammenhang sehen und einordnen. Das ist ziemlich spannend.
Und: Das kann ich bei mir auch, wenn ich über mich schreibe. Ich kann Leitmotive erkennen und einen roten Faden sehen, an dem ich zupfen kann. Ich kann erkennen: Bin ich am richtigen Platz? Ja? Nein? Wieso nicht? Und: Wie komme ich da hin?

Mein eigenes Biografie-Projekt half mir dabei, meine Handlungsmuster zu erkennen. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, konkret in bestimmten Situationen anders zu reagieren als ich will, aber bewusst darauf zu achten und es überhaupt zu erkennen, ist für mich schon sehr viel wert!
Mittlerweile glaube ich, dass das genau der Punkt ist, an dem man blöde Handlungsmuster, die einen nicht weiterbringen, aktiv loslassen kann. #minimalismus
Ich kann das noch nicht so gut. Vielleicht können das andere besser.

Das Lesen von Biografien hat wirklich Spaß gemacht. Das Genre selbst ist supergut geeignet, etwas historisch einzuordnen und sich selbst zu reflektieren. Ich mochte auch biografische Portraits zu einem bestimmten Thema, z.B. die Frauen aus Weimar und deren Einfluss. Oder Briefsammlungen, die entweder einen Charakter zeichnen oder Lust auf Biografien lesen machen.
Ich glaube am meisten Spaß bringen Biografien, von Leuten, die ähnlich ticken wie man selbst. Oder wo man es sich zumindest einbilden kann, dass es so ist. Bei mir waren das Virginia Woolf und Hannah Arendt. (Letztere hat mich mit ihren politischen Gedanken echt gut durch den Sommer gebracht und hat meine Lust am Denken gefördert). Biografien können inspirieren, sich selbst zu hinterfragen und gute Ideen und Eigenschaften zu übernehmen und auszuprobieren.

Übrigens: Genau daran erkennt man eine gute Biografie! Sie macht es möglich, dass wir das Denken, Handeln und Fühlen der portraitierten Person nachempfinden können und lässt uns an ihrer Entwicklung teilhaben und auch Dinge im größeren Zusammenhang sehen.
Und auch noch interessant: Biopics, also verfilmte Biografien fand ich bisher immer ziemlich unsinnig und öde. Aber durch das Lesen von Biografien habe ich diese Art von Filmen auch besser verstanden. Jetzt kann ich Biopics sogar genießen, weil ich weiß, dass sich die FIlmemacher immer auf einen bestimmten Aspekt konzentrieren und davon ausgehend die Person herausarbeiten. Weißt du vermutlich schon längst. Ich hab das bisher noch nicht so wahrgenommen.

Lust, eine Biografie zu lesen?
Diese Fragen können dein Leseerlebnis verstärken:

  • Was hat diese Person mit mir hier und heute zu tun?
  • Welche 3 Fakten, die du über die Person erfahren hast, interessieren dich am meisten oder haben dich erstaunt? Warum?
  • Welche Hindernisse musste die Person in ihrem Leben überwinden?
  • Welche Eigenschaften haben der Person geholfen, erfolgreich zu sein?
  • Welche Lektionen kann ich lernen, wenn ich etwas über andere lese?
  • In welcher Art und Weise beeinflussen sich Leute in dem Umfeld der Person gegenseitig?


Welche gute Biografie hast du zuletzt gelesen? Hat sie dir gefallen? Hast du auch mal eine Biografie von jemanden gelesen, der dir unsympathisch war? Wie war es?
Könntest du dir vorstellen, mal deine Biografie zu schreiben?

Bist du dir selbst ein Freund?

Bist du dir selbst eigentlich ein guter Freund? Selbstakzeptanz und Minimalismus | Frau DingDongs Leben. Obwohl mein Jahr damit anfing, „nur“ Biografien lesen zu wollen, bin ich jetzt irgendwie beim Thema Selbstakzeptanz und Selbstfürsorge rausgekommen. Vor ein paar Wochen, nach dem lesen eines Buches, musste ich mir mal knallhart die Frage stellen: Bist du dir selbst eigentlich ein Freund?
Und: Wie redest du mit dir den ganzen Tag? Wie hören sich deine Selbstgespräch an?

Das hat mich erstmal ein bisschen aus der Spur geworfen, denn ich habe noch nie zuvor über diese Frage so richtig nachgedacht. So richtig negative Selbstgespräche habe ich zwar schon frühzeitig abgelegt (mit 14, als ich merkte, dass das zu viel Denkkapazität kostet und es mich langweilte und anstrengte und ich wirklich in so einer Abwärtsspirale war, lustigerweise hat mir ein Roman und ein Gummiband dabei geholfen!), aber weiter habe ich mich mit dem Thema nicht mehr beschäfitgt. Vermutlich ist das auch so eine Sache, mit der man sich erst in einem gewissen Alter beschäftigt.

Es geht nicht darum, sich selbst schön finden zu wollen, man muss sich – glaube ich – anfangs nicht mal ein „guter“ Freund sein, aber ich habe beschlossen, es mal zu versuchen. Das Wort „Selbstliebe“ oder dieses Lifestyle-Blogger-Getue mit „radical self love“, das mir auf jedem zweiten Pinterestboard entgegenspringt, is mir (noch?) ein bisschen zu viel. Mir reicht es, mich erstmal so anzunehmen, wie ich bin. Die Faulpelz-Variante wäre einfach, sich selbst auch mal „hinzunehmen“? Sozusagen als Stopp-Signal, um den ständigen Selftalk-Strom zu unterbrechen. Denn so viel ändern kann man ja eh nicht auf die Schnelle…

Da sind wir wieder beim Minimalismus. Selbstakzeptanz beginnt damit, sich von äußerer Bewertung loszulösen, in dem man anfängt, sich in seiner eigenen Werte-Welt einzurichten. Ich kann meine eigene Werte identifizieren, herausfinden, was mir wirklich wichtig ist und entsprechend handeln. Die guten Gespräche mit deinem Inneren Freund beginnen dann, wenn du dich selbst und deine Erfolge feierst. In meinem Führungskräfte-Coaching habe ich gelernt, dass man sich auch mal selbst auf die Schulter klopfen kann. Keiner muss auf die Jubelschreien von anderen warten (wenn sie denn überhaupt von anderen bemerkt werden)

Was tut ein guter innerer Freund?
auch ganz einfach: er behandelt mich so, wie ich meine Freunde behandle. Und die behandle ich gut, weil ich sie mag. Mein innerer Freund hört bei Problemen zu, sagt nette Sachen, verzeiht, tröstet, nimmt mich ernst, feiert und lacht mit mir und ermutigt mich bei ein paar Herausforderungen.

Und wie geht das jetzt?
1. einfach beschließen, sich selbst ein Freund zu sein
2. ich selbst gut kennenlernen
3. freundlich mit sich reden
4. eine liebevolle Umgebung finden, gestalten und pflegen


Bist du mit Hilfe einer minimalistischen Lebensweise an die Sache mit der Selbstakzeptanz gekommen?
(Ich glaube nämlich, dass das ein bisschen zusammenhängt…?)
Ist/war das für dich überhaupt ein Problem? Was tust du, um dir selbst ein guter Freund zu sein, wie drückt sich das aus?

Und: Stell diese Frage mal jemanden, den du ein bisschen bewunderst. Das waren bisher sehr spannende Gespräche. :D

Wochenrückblick KW49/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - LinkloveZack! 3. Advent! Kein Schnee – keine Weihnachtsstimmung.
Dafür jede Menge Links zum Sammeln und Tauschen:

Forscher können kosmischen Staub von den Hausdächern in Berlin kratzen! :O

Wie klingt der Weltraum?
Wir können helfen, das herauszufinden.

„A much happier future can be ours, though, if we concentrate on cultivating non-material assets such as good relationships, appreciating what we’ve got, a sense of meaning, and new skills, instead of on making and spending money.“

Wer für 2017 noch einen Kalender sucht und nicht weiß, was es alles gibt und wo er anfangen soll zu suchen, kann sich ja erst mal diese Liste hier anschauen. Wer gleich anfangen will, seine Welt besser zu machen, kann das hiermit versucht.

Zaha Hadids Notizbücher – mit nem interessanten Hack für ihren Zeichenstift. Diese Frau war einfach genial.

Motels. Überall Motels. Irgendwie hab ich jetzt wieder Lust einen Wes Anderson Film zu gucken :D

„Lost Boy“ ist ein ziemlich interessant gemachter Concept Shortfilm, der zwar keine Handlung hat, aber dafür ein sehr geiles Sounddesign, ein ziemliches gutes Production Design und überhaupt stimmt das alles. Macht Lust auf mehr.

Die offizielle Comic-Nominierungsliste von Angloueme ist draussen.

14 ways you can make 2017 better – schöne Liste.

Nachhaltige Geschenke? ok!

Fertig. Machs dir gemütlich!