Blogpause! + Fotochallenge auf Instagram

Ihr Lieben, ich habe Urlaub und mache deshalb auch eine Blogpause.
Bis zum 10.September werden keine neuen Beiträge erscheinen. Der nächste Beitrag erscheint somit erst am Mittwoch, den 13. September 2017.

Aber keine Panik, damit uns nicht langweilig wird gibts wie letztes Jahr eine kleinen Foto-Kreativchallenge!
Mitmachen könnt ihr per Twitter oder Instagram. Facebook hab ich nicht, aber da könnt ihr natürlich trotzdem was hochladen, wenn ihr mögt. Es ist außerdem nicht nur als Fotochallenge zu verstehen, ihr könnt auch basteln, malen oder zeichnen. Hauptsache ich erfahre davon :D

Hier sind also meine Themenvorschläge:

  1. ein Selfie
  2. etwas Rotes
  3. Aussicht
  4. etwas Altes
  5. Action
  6. Routine
  7. Muster
  8. ganz nah dran
  9. Symmetrie
  10. etwas Neues
  11. Lieblingsfarbe
  12. Gefühl

Erlaubt ist, was gefällt. Bitte nutze den Hashtag #fddblogpause17 damit ich deine Beiträge sehen kann. Also: Am Mittwoch, den 23. August gehts los! Die Challenge endet am 3.9.
Jeden Tag ein Bild.

Viel Spaß!

Ab ins Kunstmuseum – aber langsam

Ich gehe gerne ins Kunstmuseum. Egal in welcher Stadt – ich muss rein. Und bin hinterher ganz entspannt, begeistert und inspiriert.
Nur leider geht fast nie jemand mit. Was nicht schlimm ist, denn Gemälde kann man sich ja auch alleine anschauen. Schlimm ist der Satz „ich kann mit Kunst nichts anfangen“.
Dieser Satz macht mich nicht nur traurig, sondern bricht mir immer das Herz.
Ich weiß, woher der Satz kommt. Der hat sich irgendwann in der 3. oder 4. Klasse eingenistet, als ne blöde Handarbeitslehrerin oder ein strenger Werklehrer gesagt hat, wie unsinnig dein Werk ist, wie hässlich etwas gestrickt wurde, wie unsauber gearbeitet wurde. Ein anderes Kind in der Klasse konnte alles viel besser und schöner und du hast dein Gekrakel betrachtet und beschlossen: Kunst ist blöd.
Das wars dann.

An dieser Stelle übrigens einen Gruß an meine Handarbeitslehrerin der 4. Klasse, die mich immer vor der ganzen Klasse bloßgestellt hat, weil meine Arbeiten immer so unglaublich hässlich waren. Anscheinend hat ihr das Kopfschmerzen verursacht :D
Mein Kerzenlichthalter in Engelsform war nicht rosa und hellblau bemalt, sondern hatte lila-orange Streifen (mehr Farben hatte die Alte nich zur Auswahl) und ich fand ihn gut und sie war scheisse. Also Frau S. – ich rufe Ihnen ein fröhliches „Fuck-you!“ entgegen und sage Ihnen nun etwas, was ich ihnen schon vor 22 Jahren hätte sagen sollen: Tennissocken in Pumps gehen gar nicht! (ich mein…sie zog sich SO an und hat mich fertig gemacht, weil ich ein Stirnband in blau und rot gestrickt habe??? Ich war 10 und mochte damals schon keine Stirnbänder)

Ich will eigentlich damit sagen: Wühl dich da heraus, weil es sich lohnt. Geh ins Museum und entdecke dich selbst. Da drin ist es kühl, still, seltsam und wunderbar. Ja, manchmal ist es auch nervig und anstrengend.

Als die hiesige Kunsthalle fertig renoviert war und „1 Monat Eintritt frei für alle!“ ausrief, sind Herr DingDong und ich auch hingegeangen. Es war Sonntag und wir wussten, dass es voll wird. Also haben wir uns diese Klappstühle an der Museumskasse geschnappt und haben ausgemacht: Es wird geschlendert und wenn uns etwas auffällt, schauen wir es an. Wir nehmen uns so viel Zeit, wie wir wollen. Auch wenn wir dann nur 3 Bilder sehen. Da saßen wir in mitten des Gewusels und starrten abstrakte Kunst und alte Meister an. Nicht jedes Bild war schön. Aber es hat uns interessiert und wir kamen ins Gespräch. Und hinterher? Beseelt und glücklich.

Hier also ein paar Tipps und Fragen für einen interessanten Museumsbesuch:

    Was sehe ich? ruhig auch mal näher ans Werk oder weiter weg gehen (nur nix anfassen!!)
    Welche Farben und Muster nehme ich wahr?
    Weiß ich etwas über die künstlerische Epoche oder den Künstler? Wie hängen diese Aspekte mit dem Bild zusammen?
    (ja, per Handy bei Wikipedia nachlesen ist erlaubt :D)
    Wie fühle ich mich? Was fühle ich, wenn ich das Werk anschaue? Welche Reaktionen beobachte ich bei mir? Ist es Langeweile? Überforderung? Faszination? Ekel?
    Was hat das Werk mit mir zu tun? Warum mag ich es, warum nicht? Was genau mag ich daran bzw. daran nicht?
    Kann ich etwas vom Kunstwerk für eine bestimmte Situation lernen? Und wenn ja, was genau?

  1. Klappsessel mitnehmen. Auf diese schwarzen Dinger kann man sich auch gut abstützen und sind nicht nur was für alte Leute
  2. am Besten viel Zeit mitbringen. Mit Genuß trödeln und ein Bild auch ruhig mal 20 Minuten anschauen. Das entspannt total!
  3. Wer von knarzendem Parkett oder Gemurmel alter Leute in hässlichen Pullundern genervt ist, nimmt sich bitte Ohrstöpsel oder Musik mit
  4. ein Notizbuch ist vielleicht auch nützlich
  5. anstatt Kunstwerke abzuknipsen, lieber ne Postkarte im Museumshop kaufen

Das wars schon, mehr wollt ich gar nich erzählen. Und wem der Eintritt zu teuer ist, der guckt sich mal diesen tollen Kunstblog an.

Gehst du gern ins Museum? Hast du ein Lieblingsmuseum, das du immer wieder aufsuchst? Magst du Kunst? Oder wurde dir Kunst und Handwerksarbeiten in der Grundschule auch verleidet?

Wochenrückblick KW32/2017

Ups, ich neige momentan dazu, meine Wochenrückblick-Linksammlung zu vergeigen. Ich bin sowas von urlaubsreif! Noch eine Woche durchhalten, dann gehts endlich los :)

Hier aber erstmal meine Fundstücke:

Prof. Iggy Pop Delivers the BBC’s 2014 John Peel Lecture on “Free Music in a Capitalist Society”

Faul sein und die Welt retten? genau mein Ding!

Wie die Bestseller-Listen funktionieren

„Walk of Life“ von Dire Straits ist der perfekte Abschluss für Filme. Soweit die Theorie. (ich liebe das Internet.)

Raus aus nem Wurmloch? Anscheinend haben Physiker nen Weg gefunden…

Schöne Fotos von „nicht-Orten“

Nachts vorm Schlafen gehen lieber nich mehr aufs Handy gucken. Das is nämlich nich gut für uns!

So, wie stehts um deine Jahresziele? Wenn du feststeckst, schau dir das mal an.

ende. Schönen Wochenstart für dich!

Von Dingen und Gewohnheiten

Gerade habe ich zwei hässliche alte Kisten mit alten Briefen, Postkarten, Notizbüchern und Bildern ausgemistet und die Schätze, die bleiben dürfen in neue weiße Kisten gepackt. In einem der aussortierten Notizbüchern habe ich ein Post-it aus dem Jahr 2014 mit „gesammelten Erkenntnissen“ gefunden, wo so Sachen drauf stehen wie „mehr Wasser statt Spezi trinken“ und „weniger Essen tut mir gut“. (Super Erkenntnisse, gell? hahaha)

Aber mir kam dabei ein Gedanke, weil mir das Wasser trinken leichter fällt als früher. (das mit dem weniger essen übrigens auch, aber nur, weil ich jetzt seit fast 3 Jahren intermittierend faste). Ich habe mich gefragt, was da anders geworden ist und des Rätsels Lösung ist ein Ding! Vor ein paar Wochen kaufte ich mir in einem schwedischen Möbelhaus spontan eine Karaffe. Fassungsvermögen 1,1 L – was meinem persönlichen Tagesziel entspricht. (Von diesen Angaben man solle jeden Tag 2 Liter oder mehr trinken halte ich übrigens nichts, ich bin kein Leistungssportler, wohne in einem gemäßigten Klima und will nicht alle 10 Minuten aufs Klo rennen…)
Nun, seit ich diese Karaffe habe, fülle ich diese jeden Abend mit Leitungswasser und trinke. Ohne Anstrengung. Ohne mich daran erinnern zu müssen. Weil das Ding auf meinem Schreibtisch steht und sichtbar ist und es bequem ist.

Daher lautet die spannende Frage: Wie beeinflussen die Dinge unsere Gewohnheiten? Oder: Warum tun sie es nicht?

Wenn ich Süßigkeiten kaufe und in der Schublade bunkere, nasche ich. Wenn ich keine Süßigkeiten zu Hause habe, dann nicht.
Wenn ich wenig Dinge besitze, muss ich nicht so viel aufräumen und putzen.
Wenn der Mixer leicht zu reinigen ist, benutze ich ihn öfter, um mir einen Smoothie zu machen.
Wenn ich in der Nähe einer schönen Laufstrecke oder in der Nähe eines Fitnessstudios wohne, gehe ich öfter hin.
usw.

Welche Dinge brauche ich, um ein gutes Leben zu führen und welche nicht? Welche Dinge sind hilfreich und nützlich?

Beim darüber nachdenken fiel mir der Begriff Environment Design wieder ein. Das bedeutet, seine Umgebung so zu gestalten, dass Gewohnheitsänderungen leichter gelingen. Eben zum Beispiel das mit der Wasserkaraffe. Seit der Aktenvernichter dauerhaft neben meinem Schreibtisch steht, stapeln sich keine Unterlagen mehr. Durch das Vogelhäuschen am Fenster erfreue ich mich morgens mit einer Tasse Tee in der Hand an der Natur und das macht mich ruhig. Wenn genügend ausgedruckte Einkaufslisten an der Pinnwand hängen, markiere ich sofort was fehlt und ich muss weniger nachdenken.

Wie viele unserer Gewohnheiten sind wohl an Dinge gekoppelt? Und: Löst man diese Gewohnheiten wirklich, wenn man die Dinge verkauft/wegwirft/spendet?

To Do – im August

Schon August und bald endlich Urlaub! Ich bin so dermaßen überarbeitet, deshalb war die letzten Wochen hier auf dem Blog nicht viel los. Ich vergesse Wörter, laufe in die falsche Richtung, trinke wieder richtigen Kaffee, obwohl ich es ja eigentlich aufgegeben hatte und bin so richtig schön im Zombie-Modus mit wenig Schlaf und noch weniger Freizeit. Hoffentlich reicht der Urlaub aus, um diesen Modus abzustellen. Kein Wunder, dass man irgendwann von zu viel Arbeit verrückt wird. Das ist einfach nicht gesund. Aber das Projekt auf das ich 3 Jahre hingearbeitet habe, ist mit viel Hurra endlich beendet.
Gut, zurück zum Wesentlichen: Bald habe ich Urlaub und das bedeutet – es ist wieder Zeit für eine Instagram-Challenge! Ich muss mir noch was ausdenken, aber sie kommt. Versprochen. Also Augen auf – Twitter, Instagram, Blog – ich werde rechtzeitig informieren!

Das steht sonst noch an:

  • Urlaub machen! Und zwar wird im Teutoburger Wald gewandert und Potsdam besucht (und evtl. irgendwas dazwischen)
  • programmieren lernen (vermutlich muss ich wieder bei NULL anfangen)
  • schwimmen
  • ganz viele Comics lesen
  • Heilfasten, wenn es in meinem Urlaubsplan passt
  • viel Eis essen
  • Tagesausflug in die Hauptstadt

Was hast du für den August geplant? Wie sehen deine Urlaubspläne aus?

Wochenrückblick KW30/2017

„The gap opens into a hollow space that’s acted as a perfect trap for all sorts of tiny items.“ – Wenn Kinder was in Ritzen stecken…

Wie man sich den Soundtrack seines Lebens zusammen bastelt

6 Tipps, wie man besser mit seiner Kleidung umgeht

auch nützlich: How to Stop Caring So Much About Others’ Opinions

Foodies – aufgepasst! In diesem Tumblr steckt richtig viel Potential :D

kotzende Haie
eine nette Erinnerungshilfe

Wer sich für Dada interessiert, klickt sich durch das Dada Archiv!

..und zum Abschluss etwas Musik!

Das wars schon. Guten Wochenstart!

Gesehen im Juli

Tjaaaa, zu Wonder Woman hab ich es immer noch nicht geschafft. Vielleicht nächste Woche. Aber erstmal ist am Montag „Valerian“ dran :D

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Assasins Creed
Ein zum Tode verurteilter Gefangener wacht nach der Spritze in nem seltsamen Forschungszentrum auf. Dort wird er mittels einer noch seltsameren Appartur in eine Art Tagtraum geschickt, damit er die Geschichte des 15. Jhd. in seinem früheren Ich wieder erlebt. Natürlich nicht zum Spaß. Denn die, die ihn da rein schicken, wollen was.
Fazit: War okay, wegen Fassbender, aber eigentlich nix weltbewegendes. Tolle Stunts.

Bastille Day
Treffen sich radikale Aktivisten, ein rabiater CIA-Agent und ein hübscher Taschendieb in Paris…und heraus kommt jede Menge Chaos und Gewalt.
Fazit: sehenswerter und unterhaltsamer Actionfilm. Wer Idris Elba mag, gewinnt hier gleich doppelt :D

Ben Hur
Zwei Brüder streiten sich heftig und kitten nach langer Zeit ihren Streit bei einem Wagenrennen.
Fazit: LOL, ich gucke normalerweise nie Historien-Filme, aber man muss ja mal was ausprobieren, ne? ich kenne das Original nicht, aber diese Version kann man sich schon anschauen. Ein bisschen belanglos aber tolle Bilder. Am Besten haben mir die Szenen mit Jesus gefallen. HAHAHAHAHAAHA

Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen
Im Film geht es um die drei afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine Goble, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren und u. a. die Flugbahnen für die Astronauten berechnet haben.
Fazit: tolles, sehenswertes Biopic. Ich finds super, dass diese Geschichte endlich erzählt wurde.

Sherlock, Staffel 4
Mary und John werden Eltern, Sherlock wird wieder süchtig. Und das ist erst der Anfang.
Fazit: Joah..puh…ziemlich spulig, aber okay. Ich fands ziemlich schwermütig, düster und grausig, aber halt auch nicht schlecht.

Transformers – the Last Knight
irgendwas mit Robotern und Explosionen und ziemlich viel Quatsch :D
Fazit: Jaaaaahaaaa, ich weiß. Ihr findet die Transformers Filme alle wahnsinnig schlecht :D Aber ich finde: Es ist tolles, hirnzersetzendes Popcornkino mit Robotern und Explosionen. Und das weiß man und das kriegt man. Das ist doch super!

Was hast du dir angesehen?

Gelesen im Juli

Ein bisschen Lesestoff gibts auch, obwohl ich nicht sonderlich zu viel gekommen bin:

„Wie lebe ich ein gutes Leben“ von Albert Kitzler
Das Buch behandelt die Frage, was wir von alten Philosophen wie Platon, Aristoteles, Seneca, Epikur oder Konfuzius für das heutige Leben lernen können. In jedem Kapitel gibt es Merksätze, Zitate und Fragen zum Weiterdenken.
Fazit: gelungene Verknüpfung von klassischer Philosophie und modernem Ratgeber. Das Buch kann man nicht so schnell durchlesen, weil man schon viel zum Nachdenken kriegt. Bestimmt auch ein tolles Geschenk.

„Alexander von Humboldt oder die Erfindung der Natur“ von Andrea Wulf
Diese Biografie beschäftigt sich eher mit dem Naturverständnis Humboldts statt detailliert über über bestimmte Lebensereignisse zu berichten.
Fazit: Was war das für eine tolle, leicht zu lesende Biografie! Jeder, der sich mit Ökologie und Umweltthemen beschäftigt, sollte da mal rein schauen.

Comics:

Paper Girls, Vol 1. von Brian K. Vaughn
Fazit: keine Ahnung wie Vaughn das macht, aber seine Comics sind immer spannend und authentisch. Auch wenn es um Zeitreisen in die 80er Jahre geht. :D Lesenswert!

She-Hulk
dieses Comic is total untypisch, es wird eine Jennifer Walters gezeigt, die nach dem zweiten Civil War mühsam ihr altes Leben als Anwältin wieder aufnimmt und mit Verlust und ein posttraumatischen Belastungsstörungen umgehen muss. Ihre erste Klientin hat Probleme mit dem Vermieter, aber da steckt eigentlich was anderes dahinter.
Fazit: so viel Tiefe hat man selten in Superhelden Comics. Die Zeichnungen unterstützen die emotionalen Verstrickungen ziemlich gut. Daher: Lesenswert!

Was hast du im Juli gelesen?

Wochenrückblick KW 28/2017

sooo, nachdem ich zwei mal wegen Besuch und G20/Urlaub keine Links verteilt habe, gibts jetzt endlich wieder das DingDongDestillat der allerbesten Internetfundstücke (heute hab ich Bock zu übertreiben! #sorrynotsorry):

Da hat sich jemand die Mühe gemacht und Trumps Russland-Konflikt auf nen Zeitstrahl gebracht. Sehr interessant.

Elektronische Musik auf dem Mark II Computer von Alan Turing

hmmm hmm… summer unplugged challenge? warum eigentlich nich? Is ja schließlich bald Urlaub…

Wer auf diese Erwachsenen Malbücher abfährt, es aber peinlich oder unsinnig findet, sowas zu kaufen, kann sich mal hier durch die Liste klicken.

Wie beeinflusst der Klimawandel eigentlich unsere Arbeit? Welche Fähigkeiten sind „Klimawandelsicher“? puh…da muss man mal drüber nachdenken.
Und wer profitiert eigentlich vom Klimawandel?

Überbevölkerung is ja auch so ein Thema…hier gibts 5 mögliche Lösungsansätze und wer noch mehr lesen/gucken will, kann das hier oder hier tun.

hier noch was hübsches animiertes:

Unterwegs in Hamburg: Der Erfrischungsraum

Nach dem ich auf dem Energieberg war, meldete sich um 9 Uhr morgens der Frühstückshunger. Also habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und war endlich im Erfrischungsraum in der Tankstelle Brandshof.

Ich will da eigentlich gar nicht viel dazu schreiben, ich lasse lieber die Bilder sprechen.

Es ist dort alles soooo schön!!

Da steckt echt so viel Liebe drin und mir gefiel total gut, wie die Dinge wertgeschätzt werden. Die Kaffeemaschine ist noch aus den 60ern, voll funktionstüchtig. Auf der Toilette gab es übrigens ein Handtuch und ein Stück Seife und das hat mich noch glücklicher gemacht! (auch, weil mich der Seifengeruch an meine Oma erinnert hat..)

Der Kaffee war heiß und kräftig, die Brötchen haben gut geschmeckt und ab 11 Uhr, wenn das Kuchenbuffet eröffnet wird, gibts kalten Hund (und noch andere Kuchen…). Dann rollen auch die ganzen Oldtimer an, denn am Sonntag ist immer offenes Treffen. Das bringt richtig viel Spaß, weil die Fahrer natürlich auch die Liebe zu alten Dingen teilen und die Stimmung richtig gut ist.

Hach. Toll, oder?

Das wird nicht mein letzter Besuch gewesen sein.

Hinkommen:
Billhorner Röhrendamm 4,
20539 Hamburg

oder vom Hauptbahnhof mit der Buslinie 3 Richtung Tiefstack, Haltestelle Billhorner Brückenstraße

geöffnet:
Wochentags
4 Uhr früh bis 18 Uhr (klingt komisch, is aber so. Weil der Großmarkt daneben ist)
Am Wochenende 11 bis 17 Uhr
In der Saison 9 – 18 Uhr

Mitnehmen:
viel Zeit, deine Freunde, denn die werden es nicht bereuen + Platz im Magen

Anschauen:
den wundervollen Instagram-Account oder die Tageskarte sowie die tollen Oldimer, die vorbeifahren